WELLE 1 Neuvorstellung

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Zara Larsson – Don´t worry bout me

  • Label: Sony / Epic

Mit ihrer jüngsten Single „Ruin My Life” gelang Zara Larsson mit gerade einmal zwanzig Jahren Ende vergangenen Jahres bereits der sechste Top Ten-Hit in Großbritannien – nun legt die junge Schwedin eine weitere Vorabsingle aus ihrem kommenden Album vor: „Don’t Worry ‘Bout Me“. Die Erwartungen sind zweifellos hoch: schließlich gelang ihr mit dem Vorgänger „So Good“ das meistgestreamte Debütalbum einer Künstlerin in der Geschichte von Spotify. Doch das sind nicht die einzigen spektakulären News aus dem Hause Larsson: nach einer Clubtour durch die USA wird die Sängerin und Songwriterin im Sommer 2019 keinen Geringeren als Superstar Ed Sheeran auf seiner umfangreichen Europa-Tour begleiten (Daten s.u.).

„Don’t Worry ‘Bout Me“ ist die berührende Hymne einer jungen Frau, die in Windeseile zu einem Weltstar aufstieg, dessen direkte und unverblümte Art und Weise der Meinungsäußerung relevanter ist denn je zuvor. Musikalisch vereint der Track Dancehall-Grooves mit ätherischer, skandinavischer Elektronik und ist in vielerlei Hinsicht der perfekte spirituelle Nachfolger zum Vorgänger-Hit „Ruin My Life“ (v.a. dessen aufrichtige Freude an den masochistischen Qualitäten des Liebeskummers). Zaras Anliegen ist allerdings ein anderes: „Diesmal ist die Botschaft: ‚Ich interessiere mich einen Scheißdreck für dich, ich werde dich nicht mehr erwähnen, schreib mir nicht mehr. Mach dir keine Sorgen um MICH, mach dir lieber Sorgen um dich selbst‘“, erklärte sie jüngst dem Billboard Magazine.

Ganz egal, um was man sich im Alltag sorgt, um die heranwachsende Generation an Pop-Fans muss einem nicht bange sein – die Welt ist bei Zara Larsson in ziemlich guten Händen. Sie ist eine furchtlose Künstlerin, die für die bevorstehen, größeren Aufgaben bereit ist: sie testet die Grenzen ihres Sounds und ihres Looks aus, während sie (genau wie viele ihrer 5,6 Millionen Instagram-Follower) ihren Platz in der Welt, in der Liebe und in der eigenen Haut hinterfragt. Nur wenige Acts haben in einer derart frühen Phase der Karriere bereits so vielfältige Erfahrungen gesammelt wie Zara. Ob sie nun vor dem Nobelpreis-Komitee auftritt, einen Feminismus-Award von der ältesten Frauenrechts-Organisation Schwedens erhält, sich zusammen mit der HIV-Charity RED für eine Durex-Kampagne engagiert oder in TV-Shows wie Jimmy Fallon, Ellen DeGeneres, The X Factor oder Top of the Pops auftritt – wo immer sie auch hingeht, ihre Attitude gegenüber dem Dasein als Popstar ist stets positiv und progressiv, perfekt ausbalanciert zwischen charmanter Unverfrorenheit und unbeirrbarem Arbeitsfleiß.

Und während sie sie noch an ihrem streng geheimen zweiten Album arbeitet (Ariana Grande twitterte kürzlich ein Foto ihrer Gesangsaufnahmen für Zara), achtet sie sehr genau darauf, nicht zu vergessen wo sie herkommt und wohin sie die Karriere als nächstes führen könnte. Möglicherweise ist der Glaube an die erlösende Kraft der Musik, die der schwedischen Psyche innewohnt und die in den vergangenen Jahrzehnten Ikonen wie Abba, Robyn und Max Martin hervorbrachte, die das Leben im bescheidenen Larssson’schen Haushalt im Stockholmer Vorort maßgeblich beeinflusst hat. „Ich habe das schon mein ganzes Leben gemacht“, erklärt Zara. „Wir konnten nicht einmal Möbel zu Hause haben. Nach jedem Abendessen hieß es: ‘Bitte das Wohnzimmer freimachen, das ist jetzt die Bühne!’” Eine Hingabe, die dafür sorgte, dass Zara bereits im Alter von fünfzehn Jahren einen Nummer-Eins-Hit landete, bevor sie ihre Aufmerksamkeit gen internationales Parkett richtete (und Welthits wie „Lush Life“, „Never Forget You“, „I Would Like“, „Ain’t My Fault“ und den Nummer-Eins-Hits „Smphony“ landete). Und es ist jene weit gefasstere, erwachsene Weltanschauung hinter ihrem neuen Material, die uns zeigt, wo sich Zara Larsson 2019 steht. Sie ist ein Popstar im klassischen, aber zeitgenössischen Sinne; ein Generation-Z-Vorbild, das einen grandiosen Song wie „Don’t Sorry Bout Me“ aufnehmen kann. Oder auf den Punkt gebracht: Zara Larsson ist das Versprechen auf eine große Zukunft.

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